Nordhessische Wurfmeisterschaften U14 und U16 mit Hammer U18 und 20
Bericht NH Wurfmeisterschaft U14/16 und Hammer U18/20
orken 17 – Das war eine Werbung für die Leichtathletik. Optimale Bedingungen boten die Organisatoren des TuSpo Borken unter Abteilungsleiterin Kathrin Lux bei der Nordhessischen Wurf-Meisterschaft der Leichtathleten U 16 im Blumenhain-Stadion in Borken.
Ronja Ossinger war die überragende Athletin der W 14. Die für den TV Friedrichstein startende CJD-Schülerin aus Bad Zwesten verdrängte im Kugelstoßen (3 kg) mit einer Steigerung auf 10,35 Meter Amalie Meyer (LSG Selters) von Spitze der Hessischen Bestenliste und zählt mit 23,55 Meter im Diskuswerfen (1 kg) zu den Top-Drei auf Landesebene. Beim Sieg im Speerwerfen mit 28,83 Meter fehlten hinter W 15-Siegerin Emma Brachmann (LG Reinhardswald/28,95 m) gerademal 12 Zentimeter an der größten Weite des Abends.
Mit sechs Siegen stellten die jungen Athleten des TSV Remsfeld gemeinsam mit der Kreisauswahl der LG Reinhardswald das beste Team. Matheo Brandt und Lilli Lange sind die erfolgreichsten Nachwuchsathleten der Truppe. Brandt dominierte in der M 14 mit 23,03 Meter das Hammerwerfen (4 kg) und riss im letzten Durchgang des Speerwerfens mit einer Steigerung auf 36,86 Meter den bis dahin in Führung liegenden Paul Faupel (LGR/35,02 m) aus allen Siegesträumen.
Lilli Lange sorgte im Hammerwerfen (3 kg: 32,81 m) gemeinsam mit Klubkameradin Leonie Ostermüller (26,23 m) und Catherina Lux (TB/20,58 m) für einen dreifachen Sieg der Werferinnen aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Als jeweilige Zweite im Kugelstoßen (3 kg: 8,13 m) und im Diskuswerfen (1 kg: 21,23 m) sowie als Dritte im Speerwerfen (500 g: 20,60) nahm die Trainertochter aus dem Knüll einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause.
21,03 Meter reichten Barakat Ammar zum Sieg im Hammerwerfen der M 15. Als Zweiter mit 9,71 Meter steht Richard Gerber im Kugelstoßen der M 14 vor dem Durchbruch in den Zehn-Meter-Bereich. Mia Schade (2 kg: 33,51 m) und Lilli Meichsner (TB/25,61 m zählen Im Hammerwerfen der W 13 zu den Top-Zehn auf Landesebene. Als Zweiter im Diskuswerfen der M 13 steht Lukas Theobald für die Zukunft im TSV Eintracht Gudensberg.
Bei den vorgezogenen Titelkämpfen im Hammerwerfen der Jugend U 20 überzeugte Leni Sommerlade (ESV Jahn Treysa) mit einer Steigerung auf 46,47 Meter (siehe Bericht im Regionalsport). (zct Lothar Schattner)
Vorschau: Nordhessischen Wurf-Meisterschaft in Borken
Borken 15 – Bereits am Freitag steigt ab 16.30 Uhr bei der Nordhessischen Wurf-Meisterschaft der Leichtathleten U 16 im Blumenhain-Stadion in Borken für die junge Werfergarde des Schwalm-Eder-Kreises die erste Bewährungsprobe dieser Saison. Zusätzlich findet das bei der Nordhessischen Meisterschaft im Juni in Kassel ausgelagerte Hammerwerfen der Jugend U 20 und U 18 am Blumenhain statt. Besonders die in diesem Frühjahr bereits auftrumpfenden Hammerwerferinnen streben die Medaillenränge an.
Leni Sommerlade (ESV Jahn Treysa) hat bei der Deutschen Winterwurf-Meisterschaft in Sindelfingen mit 43,31 Meter bereits den Übergang mit dem Vier-Kilogramm-Gerät der weiblichen Jugend U 20 geschafft. Gespannt darf man auf das Debüt der vom LAV Kassel zum ESV Jahn Treysa gewechselten Jill Anders (U 18) sein. In der W 14 ist Lilli Lange (TSV Remsfeld) mit einer im Februar in Marsa/Malta erzielten Bestleistung von 39,27 Meter gemeldet und ist mit dieser Weite hinter Amelie Rumpf (LSG Selters) bereits Zweite im HLV. Für alle drei geht es hier neben dem Wettkampf an sich auch um die Norm für die süddeutschen Titelkämpfe in Koblenz und in Kitzingen.
Weitere Athleten des TSV Remsfeld treten mit Medaillenchancen an. Dazu zählen die M 15-Starter Richard Gerber, Mohamad Abdullah und Ammar Barakat sowie Matheo Brand im Speerwerfen der M 14. Im Feld der Mädchen fielen neben Ognjana Vicovav (W 15) bereits die jungen Hammerwerferinnen Mia Schade und Zina Taleb mit guten Leistungen auf. Trainerin Annette Engelhardt vom Tuspo Borken schickt neben den erfahrenen Laura Rippel (U 18) und Lina Stilting (W 14) die Talente Lilli Meichsner, Elisabeth Lux und Sarah Zauner in den Wurfring. (zct Lothar Schattner)